Tag 10: Ankunft in Frankfurt
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Wir brechen früh auf, um unseren Zeitplan einhalten zu können. Duxford können wir wegen einer Schlechtwetterfront leider nicht anfliegen, dafür landen wir außerplanmäßig in Bonn. Auch hier zwingt uns schlechtes Wetter zu dieser Planänderung.
In Frankfurt warten derweil alle angespannt auf unsere Ankunft. Alle sind erleichtert, als die Maschine auf dem Radar erscheint und der Tower die Maschine willkommen heisst. Die Besucher der Pressekonferenz anlässlich unserer Ankunft verfolgen vom Boden aus die Ehrenrunde, die wir über dem Frankfurter Flughafen vor der Landung drehen und für einen Moment scheint der sonst so geschäftige Frankfurter Flughafen still zu stehen.
Die Ankunft einer vergleichbaren Maschine ist auch für den Frankfurter Flughafen eine richtige Besonderheit.
Nach der Landung wird die S-38 in die Condor Technikhalle geschoben und wir, die Crew, lassen den Abend gemeinsam mit unserem Team und unseren Partnern ausklingen, bevor wir morgen bereits wieder nach Hamburg aufbrechen.
Tag 9: Starke Winde
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Heute ist kein Weiterkommen. Starke Winde machen den Flug nach Duxford unmöglich. Morgen werden wir früh aufbrechen, um den Zeitplan einhalten zu können. Die Ankunft in Frankfurt am Main ist um 16.00 Uhr geplant.
Tag 8: Nessie nirgends zu sehen
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In Inverness angelangt, spannen wir für eine Weile aus, denn die letzten Tage waren für uns alle sehr anstrengend. Hier verlässt uns auch Tom Enders und es wir sind nicht mehr weit entfernt von unserem finalen Ziel. Denn bereits am Montag um 16.00 Uhr werden wir in Frankfurt am Main von unserem Team und unseren Partern in Empfang genommen werden.
Hier in Inverness halten wir natürlich auch Ausschau nach Nessie, dem Ungeheuer des Loch Ness. Doch nicht einmal als wir mit unserer Zebra-gemusterten Sikorsky über den Loch brettern, lässt sich das legendäre Ungetüm blicken. Schade, finden wir. Sind wir doch die ersten, denen es gelingt, mit einer S-38 den Atlantik zu überqueren (Details siehe Pressemitteilung vom 27. August).
Tag 7: Alles perfekt
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Natürlich schafften wir es nach Reykjavik und
natürlich haben wir auch das Problem mit dem Öl lösen können. Der Zeitplan ist straff, viel Zeit in Island haben wir nicht. Wir fliegen heute direkt weiter nach Schottland. Der Flug verläuft planmäßig, am Abend sind wir in Wick im Norden Schottlands.
Tag 6: Schaffen wir es nach Reykjavik?
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Wir sind an der Südspitze Grönlands angelangt, nachdem wir gestern doch noch landen konnten. Heute hängt es vom Wetter ab, ob wir es schon heute nach Reykjavik / Island schaffen! In Frankfurt warten wir heute auf neue Bilder. Leider haben es schlechte Internetverbindungen in Grönland bisher nicht zugelassen, Fotos zu versenden.
Später am Tag. Gerade verlassen wir Grönland in Richtung Reykjavik. Unter uns eine Menge Wasser und wir benötigen dringend ein spezielles Motoröl für unsere alten Sternmotoren, welches in Grönland nirgends verfügbar war. In Frankfurt in unserem Office wurden schon alle Hebel in Bewegung gesetzt. Man telefonierte mit Oklahoma, Menschen aus Texas und Holland, Engländern und Isländern gleichermaßen. Einfach aufzutreiben ist es nicht, dieses spezielle Öl. Uns bleibt ein Tag Zeit, 4 Gallonen des 25W-60 radial oil nach Reykjavik zu schaffen, andernfalls wird die "alte Dame" ihren Dienst zunächst verweigern. Nun heisst es erst einmal in Island anzukommen. Unser Büro wird es mit Hilfe unserer Partner schon richten!
Tag 5: Sikorsky im Nebel über Grönland
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Irrflug im Nebel. Frank Franke und die Crew des Begleitflugzeugs sind in Kuujjuaq abenteuerlich gelandet. Die S-38 ist noch in der Luft, der Flughafen war zeitweise wegen geringer Sicht gesperrt. Nun warten wir auf die "alte Dame". Wegen schlechtem Wetter sind wir einen Tag hinter unseren Planungen zurück. Zusätzlich benötigen wir ein spezielles Motoröl, welches wir in Grönland bisher nicht auftreiben konnten.
Tag 4: Barfuss unterwegs
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Barfuss sitzt Tom Schrade heute im Cockpit seiner unbeheizten S-38 über Grönland. Nicht zu finden waren seine Socken vor dem Start am Morgen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt landet die Maschine am frühen Abend in Kulusuk / GL und Tom Schrade wird besonders froh sein, endlich angekommen zu sein.
Tag 3: Flug über Eisbären
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Wir fliegen heute neun Stunden. Unter uns die Eisbären. Wir stoppen in Lqaluit (Frobisher) / CA um aufzutanken und fliegen noch bis Kangerlussuaq / GL. Ulf Merbold, Dr. Tom Enders und Frank Franke aus dem Begleitflugzeug heißen uns nach einem anstregenden Tag herzlich willkommen.
Tag 2: Willkommen in Canada
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Über endlose Weiten Canadas fliegen wir heute von Kapuskasing nach La Grande Riviere. Unterwegs sind auch Büffelherden. Keine besonderen Vorkommnisse ansonsten heute.
Tag 1: Warten. Dann endlich: Takeoff!
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Wir warten. Nebel hindert uns am Start. Mit zweistündiger Verspätung können die Piloten Tom Schrade und Bruno Gantenbrink abheben aber nun sind wir unterwegs, der Sikorsky S-38 Flug über den Atlantik hat begonnen! Unsere nächster Stop ist Sault Ste Marie / CA.